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Alpine Tour auf den Alvier (2.343 m)
Trotz sich verschlechternde Wetteraussichten und der Bundestagswahl (1 Teilnehmerin war ihrer Wahlpflicht nicht nachgekommen) machten sich
am Sonntag, den 27.09.2009, um 07.00 Uhr, 7 PSV´ler (Elvira, Herbert, Beate, Christoph, Gerti und Eberhard) unter Führung von Matthias über Zürich auf den Weg nach Alvier in der Region
Heidiland/Graubünden, um den gleichnamigen Berg zu besteigen.
Nachdem Gerti ihre Kleidung in der Hose „sortiert“ hatte, starteten wir gegen 10.00 Uhr vom Kurhaus Alvier (975 m) aus zum Aufstieg, zum Teil in dem vom Tal noch aufsteigenden Hochnebel, welcher
uns auch den ganzen Tag über noch begleitete und damit nur phasenweise der Sonne den Vortritt ließ und uns einen Blick ins Rheintal und die angrenzenden Berge bei Vaduz und Chur
ermöglichte. Nach Verlassen der Waldzone, über grüne Wiesen bei der Alp Stofel und den Barbieler Grat erreichten wir in gemütlichem Tempo gegen 14.30 Uhr den Gipfel des Alvier mit
der in einer Senke stehenden und bewirtschafteten Hütte. Eine Holzstange mit der Schweizer Fahne, die wir beim Aufstieg schon lange im Blickt hatten, ersetzte das Gipfelkreuz.
Nach Verzehr unseres Vespers, von mir durch eine von der mürrischen Hüttenwirtin gut zubereiteten
Gulaschsuppe ergänzt, bei wechselndem Wetter, ein paar Regentropfen waren auch dabei, begannen wir nach etwa einer Stunde wieder den zunächst steilen und mit Drahtseilen gesicherten Abstieg. Im steilsten
Wegstück, einem schmalen Kamin, war eine Holztreppe, die sog. Chemi-Leiter“, mit gummiarmierten Drahtseilen installiert, die aber alle ohne Probleme gemeistert haben. Nach etwa eineinhalb Stunden h atten wir diese Steilstellen und schottrigen Serpentinen mit Blick Richtung Flumserberge hinter uns, aber
der weitere Abstieg über die ehemalige Walsersiedlung Palfris zog sich nach einem nochmaligen kurzen Anstieg doch noch bis gegen 19.00 Uhr in die Länge, sodass Gerti auf einer Bank
zwischendurch ihre Oberschenkel durch Beklatschen und Ausschütteln „vom Blut entleeren“ wollte, weil sie für den nächsten Tag Muskelkater befürchtete; dem Schreiber ist bisher unbekannt, ob
die Maßnahme erfolgreich war.
Nach sieben Stunden Gehzeit, der Bewältigung von 1448 Höhenmetern und zum Teil sehr müden Beinen kehrten wir zu
unseren Autos zurück, um die Heimfahrt ohne weitere Pause anzutreten; die beiden Autobesatzungen verabschiedeten sich deshalb bereits in Alvier voneinander.
Die durch Matthias in einer sehr schönen Landschaft organisierte Tour war sehr gelungen, dafür von uns allen nochmals recht herzlichen Dank.
Eberhard Stegerer
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