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Napf
Bericht über die Tour zum Napf

Am Sonntag den 01.03.2009 ging es um 06:00 Uhr von der PSV-Gaststätte in Freiburg los in Richtung Schweiz. Nach etwa 2 Stunden Fahrtzeit erreichten wir den Bramboden in der Region Entlebuch. Alle sieben Teilnehmer waren dort etwas überrascht, dass die Schneemenge teilweise bescheidener ausfiel, als jene von unserem heimischen Schwarzwald.

Daher begann die Schneeschuhwanderung zunächst mit den Schneeschuhen in der Hand. Nach einigen 100  Metern war es dann möglich die Wanderung mit den Schneeschuhen an den Füßen fortzusetzen.

Die Tour führte oft abseits der Wege entlang, so dass man immer wieder in den Genuss herrlicher Natureindrücke kam.

Gegen 12 Uhr erreichten wir den Napf, welcher sich auf 1408 Metern ü. M. befindet und in der dortigen Gegend der höchstgelegene Aussichtspunkt ist. Von hier aus hat man einen Rundumblick von den Jura- und Berneralpen bis zum Luzerner Hinterland.

Auf Grund des Wetters war die Sicht an diesem Tag zwar nicht optimal, aber jeder der Teilnehmer freute sich oben angekommen zu sein und sich im dortigen Bergrestaurant u.a. mit einer Portion Älpler-Käse-Makronen zu stärken.

Freundlicherweise lud uns dort ein Schweizer zu ihrem traditionellen „Fassdauben-Rennen“ ein. Bei diesem Rennen werden die einzelnen Holzlatten eines ehemaligen alten Holzfasses u.a. mit Lederriemen und Kabeln an die Füße gebunden. Dann versucht man auf diesen „Fassdauben“ in einem skifahr-ähnlichem Stil eine abgesteckte Strecke im Schnee zurückzulegen.

Diese Einladung haben wir dankend entgegen genommen und uns nach eingenommener Stärkung am Start dieses Rennens eingefunden.

Gemäß den traditionellen Regeln dieser Schweizer gewinnt der siebtschnellste Teilnehmer das Rennen. Allerdings stände einigen weiteren Teilnehmern auf Grund ihrer kreativen, künstlerischen Haltung und Darstellung auf diesen Brettern mindestens auch eine Auszeichnung zu :-)

Gegen 14.30 Uhr bedankten wir uns für die spaßige Einladung und machten uns mit den Schneeschuhen wieder auf den Weg zurück in Richtung Bramboden.

An der Stächelegg wurde ein kurzer Halt eingelegt, um an einem dortigen Stand noch herzhafte Leckereien wie Käse einzukaufen.

Auf Grund der geringen Schneemenge wurde die Route für den Rückweg geändert und gekürzt, so dass wir nach etwa 2 Stunden Marschzeit den Bramboden wieder erreichten und die Heimfahrt antraten.