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Schneeschuhtour vom Lavazéjoch zum Jochgrimm
Pünktlich um 8 Uhr trafen sich 11 Unentwegte beim PSV, um sich erstmals eine ganze Woche lang dem Hobby Schneeschuhwandern hinzugeben. Dazu
hatte Hebby bereits im November 2009 eine Einladung versendet – es sollte in die Dolomiten gehen.
Das Autokorso mit den Fahrern Hebby, Christoph und Max wurde bereits in Lörrach gesprengt, denn Max erwischte die falsche Ausfahrt. Doch
dank der Hotline von Veronika fand das Trio wieder schnell zusammen
und so fuhren wir über den Arlberg und den Reschenpass durch teils grandiose Winterlandschaften zügig nach Eggen ins gebuchte Hotel Mondschein. Nach Bezug der Zimmer und einem ersten längeren Test der Sauna genossen wir das Abendessen und den Hauswein in vollen Zügen.
Die erste Tour wurde noch am Abend besprochen, sie sollte über den Parkplatz am Lavazé-Langlauf-Zentrum zum Jochgrimm führen.
Nach ausgiebigem Frühstück fuhren wir bei bedecktem Himmel hinauf auf 1800 m Höhe zum Parkplatz des Langlaufzentrums ; nachdem alle
mit einem LVS-Gerät (Lawinen-Verschütteten-Such-Gerät), einer Schaufel und Sonde ausgerüstet wurden und die Schneeschuhe angepasst waren, ging´s endlich los.
So wanderten wir hochmotiv iert durch den tiefen und sehr schwer zu spurenden Schnee. Es gab zwar vorpräparierte Schneeschuh-
wanderwege, doch unser Guide wollte eigene Spuren ziehen. Nach einer Stunde mühsamen Gehens und einer kurzen Trinkpause stand die Einweisung in die LVS-Geräte auf dem Programm.
Hebby gab sich beim Verstecken der zu suchenden Plastiktüte mit Signalgeber größte Mühe, doch die modernen und einfach zu bedienenden Suchgeräte wurden schnell fündig. So hatte jeder bei der Suche
sein Erfolgserlebnis. Auch Schaufel und Sonde kamen hierbei zum Einsatz.
Weiter ging die Wanderung bis zu einer schönen Lichtung, hier erwartete uns neben wärmenden
Sonnenstrahlen auch ein Fotoshooting, dabei hatte jeder in „Position“ zu gehen.
Nach kurzer Orientierung an den Wegweisern fanden wir Einkehr im Gasthaus Jochgrimm, das Weizen- und dunkle Kellerbier sowie verschiedene
Kaffeesorten waren sehr lecker.
Derart gestärkt führte uns Hebby durch unwegsames Gelände und schwerem Tiefschnee kreuz und quer durch den Wald zurück auf
unseren Parkplatz. Zwischenzeitlich kam auch wieder die Sonne heraus, so dass wir erahnen konnten, in welch herrlicher Landschaft wir uns bewegten.
Die Männer mussten dann mit ansehen, wie einer der ihren mit Handbesen seiner Partnerin den Schnee von den Sohlen fegte, was
natürlich zu Begehrlichkeiten auch bei den anderen Damen führte. Ein derartiger Service war so in dieser Runde noch nicht beobachtet worden!
Das Abendessen mit marinierten Rindfleischscheiben, Crepes Florentine und Saltinbocca rundete diesen ersten schönen Tag ab.
Beate & Christoph
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