
Alle 13 Teilnehmer trafen sich pünktlich um 8.00 Uhr in Breisach, um miteinander einen wunderschönen Schneeschuhwandertag in den Vogesen zu verbringen. Nach einer Stunde Fahrtzeit erreichten wir den Parkplatz Hungerloch im Skigebiet "Le Tanet". Die Gruppe bestand aus absoluten Anfängern und alten "Schneeschuhhasen". Das war jedoch zu keinem Zeitpunkt ein Problem. Der Tag begann mit einem durchaus anstrengenden Aufstieg entlang der Skipiste zum Gipfel des Le Tanet. Da die Benutzung der Wege nach Ansicht unseres Führers Hebby Higle langweilig ist, gingen wir oft abseits durch die Wälder oder über die Wiesen. Nicht nur dort konnten wir die Vorteile des Schneeschuhwanderns genießen, nämlich selbst in besuchten Skigebieten das Gefühl von Ruhe und Abgeschiedenheit zu genießen.
Wir wanderten durch die lichten Wälder westlich des Vogesenhauptkamms bis zum Gazon de Faite und Gazon du Faing, mit einer wunderschönen Aussicht bei herrlichem Sonnenschein. Auch die Temperaturen waren angenehm, nur ab und zu blies der Wind etwas kalt. Zwar hatte uns Hebby versprochen, dass es nach dem Aufstieg nur noch eben bzw. bergab ginge, doch hat sich genau dies als gar nicht so leicht herausgestellt. Der Abstieg vom Gazon du Faing (Soultzereneck) bis zum Lac der Truites war genauso fitnessfördernd wie der Aufstieg, und Hebbys Hinweis "mit Schneeschuhen immer die Direttissima" mag zwar richtig sein, erfordert aber gute Oberschenkelmuskulatur und Kniegelenke.
Nach einem ausgiebigen Sonnenbad am Lac de Truites ging es in angenehmen "auf und ab" zur Ferme Seestättle, wo den Teilnehmern der Glühwein und der Munsterkäse schmecken durfte.
Sylvia Grosch
