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Tour 3 - Über die Sulzfluh zur Lindauer Hütte
Am Samstagmorgen, früh um 5:00 Uhr fuhren wir vom Polizeisportverein los Richtung Partnun in der Schweiz, um von dort über die Sulzfluh zur
Lindauer Hütte zu wandern. Wir, das waren Elvira und Hebby, Ortrud, Rosi, Hildegard, Gerd, Heinz und Jörg. Aufgrund der frühen Stunde waren wir schon kurz vor 9:00 Uhr in
Partnun, um von dort den Anstieg zu beginnen, der uns bei bestem Wanderwetter über blumenreiche Almwiesen führte. Unser Ziel war die Lindauer Hütte, wo wir uns mit den anderen Wander- gruppen des
Polizei-Sportvereins zum 25-jährigen Jubiläum der Wanderabteilung zu einem Hüttenwochenende treffen wollten. Das imposante Bergmassiv der Sulzfluh ständig vor Augen starteten wir auf ca. 1700 m
Meereshöhe, um über den Gemschdobel die Sulzfluh mit 2818 m Höhe zu besteigen. Nach einem schweißtreibenden Aufstieg hatten wir um die Mittagszeit den Gipfel erreicht und wurden mit einem wunderschönen Ausblick auf die umliegenden Bergketten belohnt. Nach einer kurzen
Rast begann unser Abstieg über den sogenannten „Rachen“. Der Weg war beschwerlich, da dieser neben sehr steilen Passagen, über Geröllhalden und hohe Steine führte. Der Aufstieg zur Sulzfluh hatte
auch an den Kräften gezehrt, so dass wir froh waren, als wir den Blick auf unser Ziel, der tief unter uns liegenden Lindauer Hütte werfen konnten. Auch wenn die Hütte in greifbarer Nähe
schien, mussten wir jedoch noch einen weiten Schlenker machen, um den zwischen uns und der Hütte liegenden Steilhang zu umgehen, so dass wir erst nach einem großen Bogen und durch
den Porzalengawald gegen 17:30 Uhr die Lindauer Hütte erreichten. Ziemlich geschafft freuten wir uns auf das Bier, das wir uns nach der anstrengenden Tour redlich verdient hatten. Nach einer kurzen
Verschnaufpause erfolgte die Zimmerverteilung und nach einer Dusche waren wir wieder fit für den Aperitif, der bei sonnigem Wetter im Garten der Lindauer Hütte eingenommen wurde, bevor
wir zum Abendessen und zum anschließenden gemütlichen Teil des Abends übergehen konnten.
Jörg Nönninger
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