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Rückblick 2009
Twannbachschlucht

Wanderung im Schweizer Jura – Twannbachschlucht – 23.8.2009

Um 7.00 Uhr treffen sich beim PSV-Heim Bodo, Christine, Francesca, Mathias, Ortrud, Angelika und Peter zur Fahrt nach Biel, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Bequem mit der Standseilbahn geht es hinauf nach Magglingen – gut 400 Höhenmeter sind bereits überwunden und wir können die herrliche Aussicht genießen ohne nach Luft zu schnappen. Nach einem kurzen Verlaufer sind wir dann endgültig eingenordet und wandern über die grünen Magglinger Matten. An einem Bauernhof lockt uns ein Schild zum Kauf von Bergkäse und Mutschli. Der Bauer verkauft geduldig jedem von uns die gewünschte Menge, obwohl in der Küche das Mittagsmahl fertig ist und verlockend duftet. Wir erstehen für unser Vesper noch frische Milch und können uns im Garten gemütlich niederlassen. Weiter über die typischen Juraweiden und die Wälder des Twannbergs gelangen wir in die romantische Twannbachschlucht. Ein bequemer Weg, z.T. in den Felsen gehauen, führt durch tiefe Einschnitte und hohe Felswände. Viele  beeindruckende Fotomotive gibt es hier zu entdecken. Am Schluchtausgang ist eine Gebühr von 2 ,-SFR pro Person zu entrichten. Unser Kaffeedurst ist zwischenzeitlich so groß, daß wir die Treppenstufen nach Twann hinuntersteigen und in einem alt-ehrwürdigen Restaurant den Muntermacher genießen. Der weitere Weg führt durch das hübsche, putzsaubere Winzerdorf wieder hinauf in die Rebberge und dann auf etwa derselben Höhe bleibend in Richtung Biel. Leider haben es Rebwege so an sich, daß sie asphaltiert sind. Zu unserer Rechten haben wir stets den schönen Blick auf den Bieler See mit den schneebe deckten Alpengipfe ln im Hintergrund. Diese wunderbare Aussicht entschädigt uns ein wenig für den sonnigen Weg und den harten Asphalt. Allmählich werden die Füße müde und leise Proteste sind zu vernehmen. An einem schönen Aussichtspunkt machen wir nochmals Rast und Bodos letzte Bestände an Müsli- und anderen Riegeln werden verteilt. Sie mobilisieren die Kräfte für den Rest des Weges. Endlich am Auto angelangt befreien wir die qualmenden Füße aus den schweren Schuhen und freuen uns auf die Heimfahrt, die sogleich in der Stadt schon im Stau beginnt. Auf der Autobahn geraten wir wieder in einen längeren Stau, der sich nach einem Unfall gebildet hatte.

Der Abschluß im PSV-Heim ist an diesem schönen Sommerabend sehr gemütlich und entlohnt uns für die Strapazen der Fahrt durch den dichten Verkehr.

Peter Burkart