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Schneeschuhtour an den Fuß des Zanggenbergs und zur Liegalm
Nach dem gestrigen Schmuddelwetter erwartete uns heute ein blauer Himmel, mit herrlichem Sonnenschein und viel Neuschnee. Etwa um 9.00 Uhr
war Abfahrt in´s Loipenzentrum Lavaze.
Von dort stiegen wir gute 200 Höhenmeter auf. Wie immer querfeldein durch Wald und offenes Schneefeld. Immer wieder kommt es vor, dass
einer unserer Vorläufer, Hebby, Christoph oder Marco hüfthoch einbrechen. Die Schaufeln jedoch konnten wir heute im Rucksack belassen, da sich jeder selbst aus den Tiefen des Schnee´s befreien konnte.
Jedoch mit einiger Anstrengung.
Währenddessen begleiteten uns ständig Lawinengeräusche und das Absinken des Schnee´s unter unseren Füßen. Für mich eine neue Erfahrung.
Auf einer Anhöhe angekommen, verweilten wir ca. 45 Minuten für Photoshootings, Panoramabilder und das kleine Geschäft. Vor unseren Augen
offenbarte sich das Latemar und der Rosengarten bei klarstem Licht.
Aufgrund der Kenntnis über die heutige Lawinengefahrstufe 4, erfolgte der Abstieg durch den Wald zur Loipe in Richtung Liegalm. Hebby
führte uns immer wieder durch unberührtes Gebiet mit wunderschönen Schneehügeln auf denen die Sonne die herrlichsten Brillanten hervorbrachte. So dass Max, Ortrud das Angebot unterbreitete bis heute
Abend die allerschönsten Brillis für uns einzusammeln bis wir sie wieder abholen.
Gegen 14.00 Uhr erreichen wir dann die Liegalm. Bei Bier, Kaffee, Klößchensuppe etc. genießten wir die Sonnenterasse. Nur, heute, leider
ging Christoph leer aus- als nun endlich die langersehnte Klößchensuppe bei seiner Nachfrage, ob dies denn seine sei, der Kellner wohl so sehr zusammenzuckte, so daß sich die Klößchen nicht mehr auf dem
Teller halten konnten und zu Boden fielen. Schade, nicht wahr...? Nun könne man sich fragen- warum wohl?- war der Bub nicht immer brav gewesen?!
Um 15.15 Uhr schnallten wir wieder die Schneeschuhe unter die Wanderschuhe an und liefen diesmal ganz brav auf dem ausgewiesenen Wanderweg
zurück. Denkste, schon wieder eine der harmonischsten,sanften Schneehügel vor unseren Augen, rechts davon ein Blick auf Schwarz- und Weißhorn, was geht? Hebby musste mit vollster Freude mitten durch. Er
kann´s halt nicht lassen.
Plötzlich Marco auf der Überholspur, jedoch nicht von langer Dauer, denn er bricht achseltief in die Abgründe der weißen , sanften
Landschaft Tirol´s. Ja, auch so kann´s gehen! Jedenfalls hatten wir unser allergrößten Spaß, Marco ein wenig beim zappeln zuzusehen.
Heute erlebte ich einen lustigen, sonnigen, erholsamen Abschlußtag unserer Urlaubswoche und freute mich, daß ich dabei sein durfte! Vielen
Dank an alle, die dabei waren und die gute Tourenbegleitung von Hebby!
Silvia Schneider
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