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Mit den Motorrädern auf Entdeckungstour in Deutschland

Sechs Teilnehmer, davon zwei Paare, bestehend aus Elvira und Herbert, dem Tourenleiter, Brigitte und Hans-Elmar, sowie zwei Solobiker, Peter und Albert machten sich frühmorgens von Freiburg aus auf den Weg, um in Oberroden, südöstlich von Frankfurt ein weiteres Paar, Silvia und Hubert, zum zweiten Frühstück zu treffen und gemeinsam weiter nach Norden zu fahren, um ein neues Stück Deutschland kennenzulernen.

Aber erstmal Autobahn zum schnellen Kilometer machen, um dann endlich bei Gießen auf die kurvigen Straßen zu wechseln, was in Homburg Efze mit einem tollen Eis belohnt wurde. Im Harzer Hof in Osterrode am Harz angekommen haben wir unser erstes Etappenziel und die Unterkunft für die nächsten drei Nächte erreicht. Schnell in die Zimmer, frisch machen und umziehen und wieder los, um die Stadt zu erkunden und ein Lokal zu finden. Im „Ratskeller“ fanden wir ein gemütliches Lokal, anmelden mit Luca-App, und jeder konnte sich was Gutes zum Essen aussuchen. Danach konnten wir noch den für uns ersten wunderschönen Ort mit Fachwerkhäusern erkunden, bevor es zum Hotel zurück ging.

Am Tag 2 der Tour saßen alle pünktlich um 9 Uhr auf und los ging die erste Harz Rundfahrt, vorbei an der größten Holzkirche in Clausthal-Zellerfeld, deren Besuch wir auf später verlegten. Aber erstmal wollten die guten Straßen mit ihren Kurven erfahren werden mit erstem Stopp am Okerstausee, bevor es weiter nach Wernigerode ging. Dort machten wir es uns einfach und wechselten von zwei Rädern auf ein Bähnchen, das uns hoch zum Schloss brachte, von dem wir einen herrlichen Blick auf die Stadt und Harz hatten und gemütlich den Kaffee genießen konnten. Zurück mit Bimmelbahn, ein kurzer Spaziergang durch diese wunderschöne Fachwerkstadt, in der sich Schmalspurbahnen des Harz treffen und schon ging es weiter nach Quedlinburg, UNESCO Welterbe mit über 2000 Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten, das zu einem Spaziergang einlud. Auf dem Marktplatz erst ein Stück Kuchen mit Kaffee und gleich danach eine gute Bratwurst vom Grill — das ist vielleicht eine etwas seltsame Kombination, aber empfehlenswert!

Danach wollte Herbert wohl die Offroad Fähigkeiten der Bikes testen und ist auf kleinen Feldwegen durch die Landschaft getourt, bzw. geschlichen, bevor es wieder auf richtigen Straßen weiter durch den Nationalpark Harz, um den Brocken herum und zur Rappbodetalsperre ging. Auch hier schmucke Dörfer, gute Straßen, aber überall tote Fichtenwälder! Ein wirklich deprimierender Anblick!

Zurück in Osterode belohnten wir uns im „Da Capo“ mit ausgezeichnetem italienischem Essen und konnten so unsere Tageseindrücke teilen.

Am nächsten Tag wieder pünktlich los Richtung Goslar, wo der erste Stopp in der Corona Teststation endete, da auch in der nächsten Unterkunft eines der drei G verlangt wurde. Aber gestärkt mit einem Kaffee machten wir wieder unter der Führung von Herbert einen Rundgang durch diese schöne Stadt und konnten die Kaiserpfalz zumindest von außen bewundern. Auf dem Marktplatz spielte gerade das Glockenspiel mit Figuren, aber wir mussten ja wieder weiter kreuz und quer durch den Harz und konnten sogar die qualmende Brockenbahn in Drei Annen Hohne an uns vorbeistampfen sehen. Danach kurvten wir weiter zum Oderstausee, über St. Andreasberg mit Kaffeepause ging es zurück zur Holzkirche in Clausthal, um sie endlich zu besichtigen, aber, aber leider war sie geschlossen und so ging es über Freiheit (bitte googeln) zurück nach Osterode und fanden zum Glück einen sehr guten Italiener in der Nähe, der am Montag aufhatte, wo wir unseren letzten Tag im Harz ausklingen ließen.

Am Dienstag verließ uns Albert, dem vier Tage auf dem „Bock“ genügten und der Rest der Gruppe den Harz in Richtung Westen zur Tonenburg, einem richtig urigen „Biker-Hotel“ an der Weser.

Silvia & Hubert

Mehr folgt demnächst !