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… eine anspruchsvolle Schwarzwaldwanderung

Wenn man von Oberried auf den Feldberg  geht ist das bestimmt kein Spaziergang sondern eine zünftige Wanderung. Schließlich hat man auf dem Feldberg schon über 1100 Höhenmeter und ca. 17 km geschafft und das ist ja noch nicht das Ende.

Wie bei den letzten beiden Wanderungen war der Treffpunkt wieder Freiburg Hauptbahnhof   7.30 Uhr Gleis 7. Dieses Mal mit dem Zug nach Kirchzarten, dort Umstieg nach Oberried. Wir wanderten zunächst auf einem schönen Pfad am Waldrand entlang, später im Wald auf felsigen Wegen. Bei den Gfällfelsen waren schon einige Kletterer unterwegs. Eine herrliche Blumenwiese empfing uns bei der Gfällmatte. Ab hier ging es auf breiterem Weg durch schattigen Wald.

Bei der Erlenbacher Hütte traten wir wieder in offenes Gelände.Hier weideten hunderte glückliche Kühe verschiedener Rassen. Über den Toten Mann wanderten wir zum Hüttenwasen. Der Feldberg ist hier schon zum Greifen nah. Wir nahmen den Weg  zur Zastler Hütte. Auf einem steilen Pfad stiegen wir den Hang hinauf, der mit Heidelbeerstauden übersäht ist.

Endlich erreichten wir den Feldberggipfel. Jetzt war Zeit für eine längere VesperPause. Alpensicht hatten wir nicht, denn es war zu diesig , aber das Panorama über den Südschwarzwald belohnte uns trotzdem.

Durch das Quellgebiet der Urdonau, heute das Quellgebiet der Wutach, ging es abwärts zum Einstieg in den Felsenweg. Nochmal ein interessanter Pfad über den Felsen des Feldsee ‘s . Ab und zu kann man hier zwischen den Bäumen hindurch, einen Blick zum See hinunter oder zum Raimartihof erhaschen.

Plötzlich traten wir aus dem Wald und bekamen einen ZivilisationSchock. Tausende von Menschen tummelten sich hier in der Nähe des Feldberger Hof ‘s. Noch eine Einkehr bei der ” Seebuck-Klause” bevor wir zur Bushaltestelle liefen.

Mit dabei waren: Patricia unsere Wanderführerin, Caren und Ralf, Heike , Annette, Beate und ich, natürlich nicht ohne meinen Hund Bruno. Die Heimfahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse, nur dass der Zug in Titisee schon so voll war, dass Heike und ich bis Freiburg stehen mussten.

Danke an Patricia, für diese schöne Tour und das schöne Wetter, das sie für uns bestellte.

Gerda Fluck