Unsere witterungsbedingt vom 15. auf den 20. Juli verschobene Tour begann für uns fünf Wanderer nach 2,5 Stunden Fahrt gewohnheitsmäßig in einer Bäckerei in Brülisau (922 m) bei einem Café crème und „Nussgipfeli“. Peter hatte sich vorgenommen, hier nach der Tour noch Appenzeller Käse mitzunehmen, sofern er mit den „genagelten“, angeblich „neuen Bergschuhen“ seiner Mutter die Tour erfolgreich beenden sollte.
Unsere Tour starteten wir um 09.30 Uhr an der Talstation der Luftseilbahn zum „Hohen Kasten“ zunächst eigentlich recht gemütlich, dann wurde es aber Richtung Sämtisersee bis zum Berggasthaus „Plattenbödeli“ auf ca. 1300 m immer steiler. Von dem See ist momentan nicht mehr viel übrig, sodass das versprochene „Freibad“ leider ausfallen musste. Dafür legten wir beim Gasthaus nach ca. 1,5 Stunden Gehzeit eine Trinkpause ein, immer schon unser Ziel vor Augen. Schweißtreibend hatten wir noch ca. 2 Stunden bis zum Gipfel (1275 m) hinter uns zu bringen, insgesamt 976 m im Aufstieg in ca. 3,5 Stunden. Die meisten Wanderer, die wir unterwegs trafen, gingen von der Bergstation talabwärts und hatten sich den Aufstieg „gespart“.
Der fast wolkenfreie Ausblick von der Aussichtsterrasse der Bergstation ins Appenzeller Land, zum Säntis und ins Vorarlberger Rheintal entschädigten uns für die bisherigen Anstrengungen. Nach einer ausgedehnten und verdienten Ess- und Trinkpause traten wir gegen 14.00 Uhr über einen anderen Weg wie den Aufstieg den Abstieg zu unserem Auto über die Gaststätte „Ruhesitz“ an; gegen 17.00 Uhr kehrten wir wieder an den Ausgangsort zurück.
Unterwegs erzählte uns Peter von seiner kurzen Lederhose, die er zu klein gekauft habe, heute eigentlich nicht mehr richtig reinkomme, dafür jetzt aber darin einen „Knackarsch“ habe, dafür müsse aber sein Bauch „außen vor“ bleiben.
Sicherheitshalber luden wir unser Auto wie vorgeplant im Bereich St. Gallen von 45 auf 70 Prozent in ca. 10 Minuten nochmals auf. So kamen wir gegen 20.00 Uhr wieder in Freiburg an, wo wir im PSV-Heim die gelungene Tour in die Schweiz ausklingen ließen; herzlichen Dank dafür unserem Tourenführer Eberhard.
Uli
