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Vereinsmeisterschaften der PSV-Herren ein voller Erfolg – Topfavorit setzt sich durch.

Bei schönstem Sonnenschein und angenehmen Spätsommer-Temperaturen haben die Herren der PSV-Tennisabteilung am vergangenen Wochenende ihren Vereinsmeister ausgespielt und mal wieder unter Beweis gestellt, dass die Chemie im Team und um das Team auch nach der holprigen Coronasaison bestens passt.

Schon nach der spektakulären Auslosung durch den organisierenden Bäuerle Bäuerle erhob sich eine deutlich bemerkbare Spannung und Spiellust auf den vergangenen Freitag, so dass die Stimmung bereits vor den ersten Ballwechseln wie immer frei, fröhlich und entspannt war. Unabhängig von jeden Ergebnissen war schon in dieser Phase des Wochenendes durchaus bemerkbar, dass der gemeinsame Teamabend genauso wichtig werden würde, füllte sich doch der Kühlschrank fast unbemerkt wie von selbst mit isotonischen Getränken diverser Couleur.

Verdienter Lohn nach dem 1. Turniertag

 
In zwei Gruppen wurde im Modus „Jeder gegen jeden“ zunächst die Qualifikation für die samstäglichen Halbfinals ausgespielt. In der Gruppe „Anna Kournikova“ standen sich Stephane Pioline, Chris Chang, Ben-Kevin Goellner, Markavo Kuerten sowie Roscheeee Federer gegenüber. In Gruppe zwei „Gabriela Sabatini“ waren es Max Muster, Domenico Rios, Slavko Lendl, Die Eier des Agassi und Felice Ivanisevic. Wie eigentlich meistens beschwerte sich das benachbarte Eichhörnchen aus der Nachbartanne über die emotionalen Wutausbrüche und Stöhnversuche bekannter Teilnehmer und konnte nur mit einer Einladung zum gemeinsamen Flüssigkeitsausgleich am Abend besänftigt werden. Die Spiele waren schon in dieser Phase spannend und hochklassig, wollte sich doch jeder Teilnehmer für die Halbfinals um den wertvollen Wanderpokal qualifizieren.


Schon bald stellte sich raus, dass mit Favorit Rios und Geheimfavorit Agassi in Gruppe „Sabatini“, sowie Chang und Goellner in Gruppe „Kournikova“ die spielstärksten Spieler einen Platz in den Halbfinals buchen durften. In einer Pressemitteilung durch den Turnierfunk war bekannt geworden, dass Chris Chang noch Tage vor dem Turnier über dezente Hinterteilsbeschwerden klagte, die aber wie verflogen schienen, da er sich, wie gewohnt (lautstark), wie ein junges Reh über die Anlage bewegte. Der letztjährige Halbfinalist und Routinier Slavko Lendl unterlag in einem ausgeglichenen, aber sehr knappen Match gegen Agassi um den Einzug ins Halbfinale, was ihm den Weg in die Prinzenrunde brachte. Dort setzte er sich erwartungsgemäß mit seiner Routine, Ruhe und seinem praktisch fehlerlosen Spiel gegen den letztjährigen Vereinsmeister Roscheee Federer durch und kürte sich zum PSV-Prinzen.

Voller Einsatz auch auf dem Platz


In den Halbfinals am Samstagnachmittag konnten die Zuschauer*innen, die sich nun zur Freude aller eingefunden hatten, tollen Tennissport sehen, mit all dem, was wir beim PSV so lieben: knappe Spiele, sympathisch emotionalen Vulkanausbrüchen, Spaß am Spiel und vor allem spannenden Ballstafetten mit zahlreichen Wechseln des allseits bekannten „Momentums“ 😉


Am Ende kam es zum Finale Domenico Rios gegen die Eier des Agassi, welches leider aufgrund körperlicher Verschleißerscheinungen auf Seiten von Agassi nur wenige Punkte gespielt werden konnte und leider die Aufgabe des bis dahin so stark aufspielenden Geheimfavoriten mit sich führte. So setzte sich der Favorit und verdiente Sieger im Feld durch und darf sich als „Vereinsmeister 2021“ feiern lassen. Im kleinen Finale konnte Goellner den Angriff von Nachwuchstalent Chang (vielleicht noch ein letztes Mal) abwehren und mit einem knappen 3:2-Sieg den dritten Platz auf dem Treppchen erreichen.

Ehre wem Ehre gebührt


Diese harmonische und wieder einmal sehr gelungene Veranstaltung im PSV-Tennisjahr rundete das traditionelle „Festival of Love“ an der Vereinshütte mit guter Musik und bei überraschend spätsommerlichen Temperaturen unter freiem Himmel zu einer tollen Erinnerung ab.
See you next year !!!